26 Okt
Gegen den Tabellenführer verloren
– und doch vor allem an sich selbst gescheitert

30 Okt
Damen 1
Zweites Duell innerhalb eines Monats: SG empfängt den FC Bayern München in Biessenhofen – nach der deutlichen Hinspielniederlage soll diesmal vieles besser laufen
Es ist noch gar nicht lange her, da standen sich die SG und der FC Bayern München bereits gegenüber. Nun kommt es innerhalb eines Monats zum zweiten Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften, aufgrund einer Spielverlegung. Und eines ist dabei ganz klar: Die SG möchte die nächste Begegnung unbedingt anders gestalten als das erste Duell.
Denn beim vergangenen Aufeinandertreffen musste die Mannschaft eine deutliche Niederlage hinnehmen. Am Ende fiel das Ergebnis aus Sicht der SG zu hoch aus. Entsprechend groß ist die Motivation, am kommenden Spieltag zu zeigen, dass die Mannschaft wesentlich mehr leisten kann und die Partie dieses Mal deutlich ausgeglichener gestalten möchte.
Die Erinnerung an das erste Spiel ist dabei durchaus präsent. Die Mannschaft weiß, welche Qualitäten der FC Bayern München mitbringt und was auf die SG zukommen wird. Gerade deshalb dürfte die Vorbereitung auf die Partie besonders konzentriert ausfallen. Die Münchner verfügen über viel Qualität und wissen ihre Stärken immer wieder gezielt einzusetzen. Für die SG wird es daher vor allem darauf ankommen, die gefährlichen Aktionen des Gegners besser zu kontrollieren und von Beginn an aufmerksam zu sein.
Eine deutliche Niederlage kann schmerzen – sie kann aber auch wichtige Erkenntnisse liefern. Genau das möchte die SG aus dem ersten Duell mitnehmen. Die Mannschaft kennt den Gegner inzwischen noch besser und weiß, worauf sie sich einstellen muss. Nun gilt es, diese Erfahrungen auch auf dem Spielfeld umzusetzen.
Vor allem die Defensive dürfte dabei eine wichtige Rolle spielen. Gegen eine Mannschaft wie den FC Bayern München darf man sich nur wenige Unkonzentriertheiten erlauben. Die SG wird versuchen müssen, die Räume eng zu halten, die Münchner Angriffe frühzeitig zu unterbrechen und dem Gegner möglichst wenig einfache Möglichkeiten zu geben. Gleichzeitig braucht es im eigenen Angriff Geduld und Konsequenz, damit die Chancen, die sich ergeben, auch genutzt werden.
Die Marschroute ist deshalb klar: Die SG will alles daransetzen, dass es diesmal nicht wieder so deutlich ausgeht wie beim ersten Aufeinandertreffen.
Dabei geht es nicht nur darum, ein besseres Ergebnis zu erzielen. Vielmehr möchte die Mannschaft auch ihre eigene Entwicklung unter Beweis stellen. Die Spielerinnen wollen zeigen, dass sie aus der vergangenen Partie gelernt haben und in der Lage sind, dem FC Bayern München diesmal deutlich mehr entgegenzusetzen.
Dafür wird es über die gesamte Spielzeit hinweg eine konzentrierte und kämpferische Leistung brauchen. Gerade gegen einen starken Gegner kann die SG nur als Mannschaft bestehen. Jeder gewonnene Zweikampf, jede gute Abwehraktion und jeder erfolgreich abgeschlossene Angriff kann dabei wichtig werden.
Die Mannschaft dürfte entsprechend hochmotiviert in die Partie gehen. Die deutliche Niederlage aus dem ersten Duell soll nicht einfach hingenommen werden, sondern vielmehr zusätzlichen Ansporn geben. Schließlich bietet sich nun die Gelegenheit, eine sportliche Antwort zu geben.
Gelingt es der SG, von Beginn an konzentriert aufzutreten, den Kampf anzunehmen und die eigenen Möglichkeiten konsequent zu nutzen, könnte sich eine völlig andere Partie entwickeln als beim ersten Aufeinandertreffen.
Für die SG geht es damit um mehr als nur die nächsten Punkte. Es geht auch darum, die eigene Leistungsfähigkeit zu zeigen und die Erinnerung an das erste Duell ein Stück weit vergessen zu machen. Die Mannschaft möchte beweisen, dass sie aus Niederlagen lernen und im nächsten Aufeinandertreffen eine andere Seite zeigen kann.
Die Voraussetzungen für einen spannenden Handballabend sind damit gegeben. Die SG ist gewarnt, kennt die Stärken des Gegners und weiß, was sie erwartet. Jetzt gilt es, diese Erkenntnisse auf die Platte zu bringen.
Anpfiff ist um 20 Uhr in der Wertachsporthalle in Biessenhofen. Die SG hofft dabei nicht nur auf eine starke eigene Leistung, sondern auch auf die Unterstützung der Zuschauer. Gemeinsam soll dem FC Bayern München diesmal möglichst lange Paroli geboten werden – und am Ende soll vor allem eines feststehen: So wie beim ersten Mal soll es diesmal nicht laufen.
19 Okt
Die Damen der SG Biessenhofen-Marktoberdorf mussten sich beim Regionalliga-Absteiger HT München mit 22:29 geschlagen geben.
16 Okt
Nach dem Heimspiel gegen die Regionalliga-Reserve von München Laim wartet auf die Damen 1 der SG Biessenhofen-Marktoberdorf eine schwere Aufgabe.