16 Okt
Damen 1 vor der nächsten Mammutaufgabe in HT München
Nach dem Heimspiel gegen die Regionalliga-Reserve von München Laim wartet auf die Damen 1 der SG Biessenhofen-Marktoberdorf eine schwere Aufgabe.

19 Okt
HT München - SG Biessenhofen-Marktoberdorf 29:22
Die Damen der SG Biessenhofen-Marktoberdorf mussten sich beim Regionalliga-Absteiger HT München mit 22:29 geschlagen geben.
Das Ergebnis fällt dabei deutlicher aus, als es der Spielverlauf über weite Strecken vermuten ließ. In einer intensiven und körperbetonten Partie hielt die SG lange dagegen, wurde jedoch immer wieder durch Strafen und eine schwache Chancenverwertung ausgebremst.
Die Gäste starteten gut in die Begegnung und waren zunächst auf Augenhöhe. Nach zwölf Minuten zeigte die Anzeigetafel einen ausgeglichenen 6:6-Spielstand. Anschließend übernahm HT München zunehmend die Kontrolle und setzte sich mit einem 3:0-Lauf erstmals etwas ab. Gleichzeitig wurde die Personalsituation für die SG immer schwieriger. Innerhalb von nur 40 Sekunden mussten zunächst Hana Becirhodzic und kurz darauf Antonia Fritsch jeweils für zwei Minuten vom Feld.
Trotz doppelter Unterzahl zeigte die SG in dieser Phase eine starke Defensivleistung und kassierte lediglich einen Gegentreffer. Kurz darauf folgte jedoch der nächste Rückschlag. Hana Becirhodzic sah nach einer umstrittenen Szene die direkte Rote Karte. Den folgenden Strafwurf verwandelte HT München sicher. Als wenig später auch Lisa Bayrhof für zwei Minuten auf die Bank musste, nutzten die Gastgeberinnen die Überzahl konsequent und bauten ihren Vorsprung auf 13:7 aus.
Bereits vor der Halbzeit entwickelte sich eine Partie, in der sich beide Mannschaften nichts schenkten. Die Zweikämpfe wurden intensiv geführt, immer wieder musste das Spiel unterbrochen werden. Allein in den ersten 30 Minuten sammelten sich zahlreiche Zeitstrafen auf beiden Seiten an. Mit einem 14:8 für HT München ging es schließlich in die Kabinen.
Nach dem Seitenwechsel zeigten die SG-Damen ihre beste Phase. Mit einer aggressiven und gut organisierten Abwehr wurden Ballgewinne erzwungen und in schnelle Gegenstöße umgewandelt. Ein 3:0-Lauf brachte die Gäste zurück ins Spiel. Beim Stand von 15:13 war der Anschluss wieder hergestellt und die Begegnung offen. Einen wichtigen Anteil daran hatte auch Janka Stonawski, die die SG kurzfristig aus der zweiten Damenmannschaft im Tor unterstützte. Mit mehreren starken Paraden verhinderte sie weitere Gegentore und sorgte immer wieder dafür, dass ihre Mannschaft im Spiel blieb.
Näher sollte die SG jedoch nicht mehr herankommen. In dieser entscheidenden Phase blieben zu viele gute Möglichkeiten ungenutzt. Vor allem von den Außenpositionen fehlte die nötige Trefferquote. HT München nutzte dies konsequent aus, fand wieder besser ins Spiel und stellte den Vorsprung erneut her. Zwar kämpften die Allgäuerinnen bis zum Schluss und bewiesen eine starke Moral, das Ergebnis wurde in den letzten Minuten jedoch deutlicher als der tatsächliche Spielverlauf.
Insgesamt verzeichnete die Partie 16 Zeitstrafen, ein deutliches Zeichen für die Härte und Intensität der Begegnung. Die Schiedsrichter trafen dabei die eine oder andere diskutierbare Entscheidung, allerdings auf beiden Seiten. Angesichts der konsequenten Linie hätten durchaus noch weitere Zeitstrafen gegen beide Mannschaften ausgesprochen werden können.
Trainer Mihaly More machte nach dem Spiel vor allem die Chancenverwertung für die Niederlage verantwortlich:
„Unsere Chancenverwertung, vor allem von den Außenpositionen, ist absolut inakzeptabel und die liegengelassenen Chancen haben uns den Sieg gekostet. Fast jede zweite Spielerin hat in dieser Partie rechts und links außen probieren müssen, doch es wollte einfach nicht gelingen. Das merkte der Gegner recht schnell und konzentrierte sich auf die Rückraumpositionen.“
Trotz der Niederlage nimmt die SG Biessenhofen-Marktoberdorf vor allem die gezeigte Moral mit. Gegen einen starken Gegner kämpfte sich die Mannschaft nach hohem Rückstand noch einmal eindrucksvoll zurück und hielt die Partie lange offen. Das Endergebnis von 29:22 spiegelt daher den tatsächlichen Spielverlauf nur bedingt wider.
16 Okt
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