08 Okt
Wiedergutmachung gefragt: Am Samstag kommt der SV München Laim 2
Damen 1 empfangen die Damen 2 vom SV München Laim

12 Okt
SG Biessenhofen-Marktoberdorf - SV München Laim II 26:25
26:25-Erfolg nach spannendem Spiel – starke Abwehr, aber ausbaufähige Chancenverwertung
Die SG Damen 1 dürfen sich über einen weiteren Heimsieg freuen. Gegen die zweite Mannschaft des München Laim entwickelte sich am Ende allerdings eine deutlich spannendere Partie, als es aus Sicht der Gastgeberinnen eigentlich hätte sein müssen. Mit 26:25 setzte sich die SG schließlich knapp durch und sicherte sich zwei wichtige Punkte.
Dabei war von Beginn an zu erkennen, dass die SG die Partie unbedingt für sich entscheiden wollte. Die Gastgeberinnen starteten konzentriert, standen in der Abwehr kompakt und konnten auch im Angriff ihre ersten Chancen konsequent nutzen. So erspielte sich die SG schnell eine 6:2-Führung und legte damit einen guten Grundstein für einen erfolgreichen Abend.
Doch anstatt den Vorsprung weiter auszubauen, begann sich ein Problem einzuschleichen, das die Mannschaft bereits aus dem vergangenen Spiel kannte: Die Chancenverwertung. Immer wieder scheiterten die SG-Damen an der Torhüterin aus Laim oder trafen Latte und Pfosten. Beste Möglichkeiten blieben ungenutzt und verhinderten, dass sich die Gastgeberinnen entscheidend absetzen konnten.
München Laim nutzte diese Phase konsequent aus und kämpfte sich zurück in die Partie. Über 7:6 war die Begegnung plötzlich wieder völlig offen. Bis zur Halbzeit gelang es der SG nicht mehr, sich einen komfortablen Vorsprung zu erspielen. Die eigene Abwehrarbeit war weiterhin solide, doch im Angriff fehlte die notwendige Konsequenz im Abschluss. So ging es mit einer knappen Führung in die Halbzeitpause.
Nach dem Seitenwechsel zeigte die SG zunächst wieder ein anderes Gesicht. Die Mannschaft agierte konzentrierter, erarbeitete sich gute Möglichkeiten und konnte den Vorsprung Schritt für Schritt vergrößern. Über 17:13, 19:14 und schließlich 21:15 schien die Partie zunehmend in die gewünschte Richtung zu laufen.
Doch auch jetzt gelang es den Gastgeberinnen nicht, den entscheidenden Deckel auf die Partie zu setzen.
München Laim gab sich keineswegs geschlagen und startete einen 0:4-Lauf. Plötzlich war der Vorsprung der SG wieder auf zwei Tore zusammengeschmolzen – 21:19. Und das gerade einmal sieben Minuten vor dem Ende. Aus einer eigentlich komfortablen Ausgangslage entwickelte sich damit erneut eine spannende Schlussphase.
Die SG Damen bewiesen jedoch Moral und zogen noch einmal an. Mit viel Einsatz und wichtigen Aktionen gelang es, den Vorsprung wieder auf 25:22 auszubauen. Doch wer nun dachte, die Partie sei entschieden, wurde eines Besseren belehrt.
In den letzten zweieinhalb Minuten wollte den Gastgeberinnen aus dem Spiel heraus kein Treffer mehr gelingen. München Laim hingegen nutzte seine Möglichkeiten und traf zweimal in Folge. Der Vorsprung schmolz erneut dahin und die Spannung in der Halle war förmlich greifbar.
Beim Stand von 25:24 bekam die SG schließlich einen Strafwurf zugesprochen. Lotta Stöckl übernahm die Verantwortung und verwandelte sicher. Damit führte die SG rund 20 Sekunden vor dem Ende wieder mit zwei Toren – 26:24.
Doch auch das sollte noch nicht das Ende sein. München Laim gelang tatsächlich noch ein weiterer Treffer und verkürzte auf 26:25. Für mehr reichte es aus Sicht der Gäste glücklicherweise nicht mehr. Die SG brachte die letzten Sekunden über die Zeit und durfte sich über einen hart erkämpften Heimsieg freuen.
Am Ende stehen damit zwei wichtige Punkte auf der Habenseite. Gleichzeitig bleibt aber auch die Erkenntnis, dass deutlich mehr möglich gewesen wäre. Der größte Gegner der SG Damen war an diesem Tag die eigene Chancenverwertung. Die Abwehr zeigte über weite Strecken eine gute Leistung und legte damit eigentlich den Grundstein für einen deutlich souveräneren Auftritt.
Hätten sich die SG-Damen im Angriff konsequenter für ihre starke Defensivarbeit belohnt, wäre das Spiel sicherlich nicht bis in die letzten Sekunden so spannend geblieben. Zu viele freie Würfe landeten bei der Torhüterin oder am Aluminium, wodurch München Laim immer wieder die Möglichkeit bekam, zurückzukommen.
Trotz aller Kritik an der Chancenverwertung überwiegt am Ende aber das Positive: Die Mannschaft hat gekämpft, sich mehrfach aus schwierigen Phasen zurückgearbeitet und bis zum Schluss die Nerven behalten. Gerade in einer so engen Schlussphase ist es wichtig, ruhig zu bleiben und die entscheidenden Situationen für sich zu nutzen – und genau das gelang der SG.
Mit dem 26:25-Heimsieg gegen München Laim 2 bleiben die zwei Punkte damit verdient in der eigenen Halle. Nun gilt es, aus den Fehlern zu lernen, die Chancenverwertung im Training weiter zu verbessern und die gute Abwehrleistung in den kommenden Spielen erneut auf die Platte zu bringen.
Denn eines hat diese Partie gezeigt: Wenn die SG Damen ihre starke Defensive mit einer konsequenteren Chancenverwertung verbinden, steckt noch deutlich mehr in dieser Mannschaft. ???????????
Es spielten: Sarah Roth und Frida Borchert (im Tor), Katharina Guggemos (3), Amelie Zeiler (5), Judith Zimmermann (1), Lotta Stöckl (3), Sarah Fischer (7), Hana Becirhodzic (4), Mareike Böhm (2), Lisa Bayrhof, Céline Strunz, Rubina Perovic, Marie-Sophie Howard (1)
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