31 Mär
Damen 1 verlieren gegen TSV Simbach
Damen verlieren ihr letztes Saisonspiel

20 Feb
Damen 1
Für die SG-Damen steht am kommenden Samstag, den 21.02., die nächste richtungsweisende Partie auf dem Programm.
Um 16 Uhr gastiert das Team in Ingolstadt beim HC Donau-Paar. Die Ausgangslage verspricht Spannung – auch wenn die Rollen auf den ersten Blick anders verteilt sein könnten.
Am vergangenen Wochenende sorgte der HC Donau-Paar für ein echtes Ausrufezeichen in der Liga. Mit einem haushohen Sieg gegen den bisherigen Tabellenführer TSV Haunstetten 2 unterstrichen die Gastgeber eindrucksvoll ihre Qualität. Dieser Erfolg hat nicht nur Selbstvertrauen verliehen, sondern auch gezeigt, welches Potenzial in der Mannschaft steckt. Wer den Spitzenreiter derart deutlich bezwingt, geht mit breiter Brust in die nächste Begegnung – und das zu recht.
Die SG-Damen wissen daher ganz genau, was sie am Samstag erwartet. Bereits im Hinspiel bekam man die Stärke des Gegners deutlich zu spüren. In eigener Halle musste sich die SG einer stark und souverän auftretenden Mannschaft geschlagen geben. Besonders beeindruckend war damals die Sicherheit im Spiel des HC Donau-Paar: wenige technische Fehler, geduldiger Aufbau, konsequente Chancenverwertung und eine kompakte Abwehrarbeit. Am Ende stand eine deutliche Niederlage mit klarem Torunterschied – eine Partie, die den SG-Damen noch gut in Erinnerung ist.
Tabellarisch scheint die Situation zunächst zugunsten der SG zu sprechen. Mit Platz drei liegt das Team nur einen Punkt hinter dem aktuellen Tabellenführer und mischt weiterhin ganz vorne im Aufstiegsrennen mit. Der HC Donau-Paar rangiert derzeit auf dem siebten Tabellenplatz. Doch Zahlen allein erzählen nicht die ganze Geschichte. Die jüngsten Ergebnisse zeigen, dass der kommende Gegner stärker einzuschätzen ist, als es die Tabelle vermuten lässt.
Hinzu kommt, dass sich die Personalsituation bei der SG aktuell alles andere als entspannt darstellt. Eine Krankheitswelle hat das Team in den vergangenen Tagen hart getroffen und die ohnehin angespannte Lage noch einmal deutlich verschärft. Wer letztlich am Samstag tatsächlich auf der Platte stehen kann, wird sich teilweise erst kurzfristig entscheiden. Die Trainingswoche verlief entsprechend eingeschränkt, eingespielte Abläufe konnten nur bedingt einstudiert werden.
Trotz der guten Tabellenposition sehen sich die SG-Damen daher am Wochenende klar in der Rolle des Underdogs. Doch genau diese Ausgangslage kann auch Kräfte freisetzen. Ohne den Druck des „Favoriten“ will man geschlossen auftreten, kämpferisch dagegenhalten und über Einsatzbereitschaft und Teamgeist ins Spiel finden. Entscheidend wird sein, von Beginn an wach zu sein, einfache Fehler zu vermeiden und den Gegner nicht in sein ruhiges, strukturiertes Spiel kommen zu lassen.
Ein besonderes Augenmerk wird auf der Defensive liegen. Nur wenn es gelingt, wach zu bleiben und den Spielaufbau zu stören, kann die SG das Spiel offen gestalten. Gleichzeitig braucht es im Angriff Geduld und Konsequenz im Abschluss – ausgelassene Chancen wie im Hinspiel darf man sich gegen einen so effizienten Gegner kaum erlauben.
An Motivation mangelt es jedenfalls nicht. Die SG-Damen wollen zeigen, dass sie zurecht im oberen Tabellendrittel stehen. Auch wenn die Voraussetzungen schwierig sind, reist das Team nicht chancenlos nach Ingolstadt. Mit Kampfgeist, Zusammenhalt und einer geschlossenen Mannschaftsleistung soll versucht werden, dem formstarken Gegner Paroli zu bieten.
Anpfiff ist am Samstag um 16 Uhr in Ingolstadt. Die SG-Damen hoffen darauf, vielleicht für eine Überraschung sorgen zu können.
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